Kreb­spa­tien­ten, die auf Anrat­en ihres Onkolo­gen eine Chemother­a­pie abwä­gen, befürcht­en exakt zwei Szenar­ien, die  in Verbindung mit der Chemother­a­pie ein­treten kön­nen: 

 

Szenario 1:

1) Die gewün­schte Wirkung der Chemother­a­pie reicht nicht aus, um die Kreb­szellen wie gewün­scht zu eli­m­inieren – der Tumor spricht auf die Chemother­a­pie also nicht an,und/oder

 

Szenario 2:

2) die gefürchteten Neben­wirkun­gen der Chemother­a­pie sind gravierend bis  unerträglich und richt­en mehr Schaden im Organ­is­mus an, als sie nützen!

Bedauer­licher­weise sind den wenig­sten Onkolo­gen, geschweige denn ihren Patien­ten die Möglichkeit­en aus der Alter­na­tivmedi­zin bekan­nt,  die das Ansprechen der  Kreb­szellen auf eine Chemother­a­pie erhöhen. Und wie Sie weit­er unten lesen wer­den, ist hier die Rede von dur­chaus ser­iösen Stu­di­en mit sehr vielver­sprechen­den Ergeb­nis­sen, die seit jeher von kom­ple­men­tären Onkolo­gen erfol­gre­ich genutzt wer­den!

Desweit­eren nehmen Ärzte viel zu oft die Neben­wirkun­gen der Chemother­a­pie als unab­wend­bares Fak­tum bil­li­gend hin, statt über den schul­medi­zinis­chen Teller­rand zu schauen und medi­zinis­che Lit­er­atur nach neuen Möglichkeit­en zu durch­forsten, die nicht grad von der Phar­main­dus­trie gespon­sert ist!

In diesem Beitrag möcht­en wir Ihnen einige Natur­sub­stanzen benen­nen, die im Prax­isall­t­ag und zahlre­ichen Stu­di­en sowohl die Kreb­szellen empfind­lich­er für die Chemother­a­pie machen, als auch die uner­wün­scht­en Neben­wirkun­gen deut­lich lin­dern kon­nten, ohne die gewün­schte (zyto­tox­is­che und zyto­sta­tis­che) Wirkung der Chemother­a­pie auf die Kreb­szelle zu schmälern…!

 

Worüber reden wir konkret?

Die Rede ist von regel­recht­en „Chemo-Sen­si­b­lisier­ern“ und „Chemo-Pro­tek­toren“, völ­lig sicheren und kostengün­sti­gen Natur­sub­stanzen, die eine Chemother­a­pie effek­tiv­er und zugle­ich sicher­er machen kön­nen.

Darunter befind­en sich beispiel­sweise Natur­sub­stanzen, die die Empfind­lichkeit der Kreb­szelle gegenüber der Chemother­a­pie um bis zu Fak­tor 10 erhöhen, was die Chemother­a­pie in Kom­bi­na­tion mit dieser Natur­sub­stanz also 10 fach effek­tiv­er macht, als ohne!

Es sind Natur­sub­stanzen, die die Ansprechrate der Chemother­a­pie der­maßen erhöhen, dass eine Chemo auch dann noch fort­ge­set­zt wer­den kann, wenn sie für sich allein keine Wirkung mehr gegen den Krebs erzielt und der Onkologe resig­nierend erk­lärt: „Frau Meier, die Ansprechrate Ihrer let­zten Chemositzung war nicht zufrieden­stel­lend, wir müssen die Chemother­a­pie abbrechen…“

Aber eben auch Natur­sub­stanzen, die unsere inneren Organe vor den uner­wün­scht­en Fol­gen der Chemother­a­pie schützen, OHNE dabei die gewün­schte tox­is­che Wirkung auf die Kreb­szelle zu schmälern.

Begin­nen wir mit Brome­lain, einem freiverkäu­flichen, medi­zinisch viel­seit­ig wirk­samen Enzym aus der Ananas:

Brome­lain erhöht die Wirkung der Chemother­a­pie um bis zu 250%

Laut dem Can­cer Research Insti­tute der Uni­ver­sität von Hawaii, steigert Brome­lain die Wirk­samkeit der Chemother­a­peu­ti­ka wie z.B. Mit­o­mycin C und Adri­amycin um 250%, desweit­eren wer­den die Neben­wirkun­gen der Chemother­a­pie gemindert.

Enzymther­a­pie verbessert die Leben­squal­ität und min­dert Neben­wirkun­gen nach Radio- und Chemother­a­pie

In ein­er großen Studie an 3500 Pati­entin­nen kon­nte nachgewiesen wer­den, dass durch Enzym­gabe die Leben­squal­ität verbessert und Neben­wirkun­gen der Radio- und Chemother­a­pie gemindert wer­den.

Beuth et. al 2001 


 Enzyme schützen während Chemother­a­pie die Leber

Inner­halb ein­er Place­bo-kon­trol­lierten Studie kon­nten pro­te­olytis­che Enzyme während ein­er car­bo­plat­in­halti­gen Chemother­a­pie vor Anstieg der Leberen­zyme schützen.

Lahousen et al. 1995 


Pos­i­tive Wirkung der Aro­ni­abeere während und nach Chemother­a­pie

In Stu­di­en kon­nte nachgewiesen wer­den, dass der Aro­ni­abeeren-Extrakt auf­grund sein­er antiox­ida­tiv­en Wirkung in allen Phasen der Chemother­a­pie vor oxida­tivem Stress schützen kann.

Aro­ni­abeeren-Extrakt schützt vor auf­grund OP und Chemother­a­pie entste­hen­dem oxida­tiv­en Stress

In Stu­di­en kon­nte nachgewiesen wer­den, dass der Aro­ni­abeeren-Extrakt auf­grund sein­er antiox­ida­tiv­en Wirkung nach Oper­a­tion und in allen Phasen der Chemother­a­pie vor oxida­tivem Stress schützen kann.

Astra­galus mem­branaceus poten­ziert die Wirkung der Chemother­a­pie und ver­längert das Leben

In Stu­di­en kon­nte Astra­galus mem­branaceus, eine chi­ne­sis­che Wurzel mit 4000 jähriger Tra­di­tion, die Wirkung von Chemother­a­pie poten­zieren und Rezidive ver­mei­den. Desweit­eren wurde die Leben­szeit sig­nifikant ver­längert und die tox­is­chen Neben­wirkun­gen der Chemother­a­peu­ti­ka gesenkt wer­den.

Cur­cum­in durch­bricht die Resistenz der Kreb­szelle gegenüber der  Chemother­a­pie

Im All­ge­meinen kommt es häu­fig vor, dass während der Chemother­a­pie die Kreb­szellen eine Resistenz entwick­eln und ein weit­er­er Effekt aus­bleibt.  Cur­cum­in, ein Extrakt aus der Gewürzpflanze Kurku­ma, wirkt ein­er Resistenz (Wider­stands­fähigkeit) der Kreb­szellen gegenüber der Chemother­a­pie ent­ge­gen.

Desweit­eren wirkt Cur­cum­in syn­er­getisch mit Chemother­a­peu­ti­ka und verbessert deren Wirkung. U.a. ver­stärkt  Cur­cum­in z.B. die Wirkung von Pacli­tax­el  inner­halb der Brustkreb­s­ther­a­pie.

Zusam­men­fassend kon­nte für Cur­cum­in eine syn­er­getis­che Wirkungsver­stärkung bei den fol­gen­den Chemother­a­pi­en beobachtet wer­den:

 

–         Pacli­tax­el

–         Tax­ol

–         Dox­oru­bicin

–         5-FU

–         Vin­cristine

–         Mel­pha­lan

–         Butyrate

–         Cis­platin

–         Cele­cox­ib

–         Vinorel­bine

–         Gem­c­itabine

–         Oxali­platin

–         Etopo­side

–         Sulfi­no­sine

–         Thalido­mide

–         Borte­zomib

 

Cur­cum­in poten­ziert die Wirkung der Chemother­a­pie

Cur­cum­in vervielfacht den Effekt des Chemother­a­peu­tikums Gem­c­itabine, das beispiel­sweise bei Pankreaskarzi­nomen Anwen­dung find­et.

Gink­go ver­stärkt die pos­i­tive Wirkung von Chemother­a­pie

Beson­ders erwäh­nenswert ist die Rolle des Gink­go während ein­er Chemother­a­pie, die für sich allein lei­dglich nur bei eini­gen weni­gen Kreb­sarten über­haupt indiziert ist.

Dies kann sich zum Pos­i­tiv­en stark ändern, wenn die Chemother­a­pie in Kom­bi­na­tion mit Gink­go-Prä­parat­en erfol­gt.

So hat man an der Tumor­biolo­gie in Freiburg Kreb­spa­tien­ten mit Brustkrebs, Dick­darmkrebs und Bauch­spe­ichel­drüsenkrebs zu den Chemo-Infu­sio­nen eben­falls Gink­go verabre­icht und eine Ver­stärkung der Wirkung erzie­len kön­nen.

Die Forsch­er begrün­den diesen wün­schenswerten Effekt mit der Ein­wirkung des Gink­go auf die Mem­bra­nen der Tumorzellen, die sich struk­turell so verän­dern, dass die Chemother­a­pie bess­er greifen kann.

Auch bei Eier­stock­krebs kon­nte eine Studie nach­weisen, dass die Kom­bi­na­tion von Chemother­a­pie mit Gink­go Bilo­ba bess­er wirkt, als Chemother­a­pie allein.

Mela­tonin ver­stärkt die Chemother­a­pie-Wirkung und min­dert deren Neben­wirkun­gen

Onkolo­gen in Mai­land kon­nten mit Mela­tonin in Verbindung mit Chemother­a­pie in mehrfach­er Hin­sicht Erfolge nach­weisen.

In deren Stu­di­en kon­nte Mela­tonin zum Rück­gang der Tumore führen bei gle­ichzeit­iger Min­derung der gefürchteten, neg­a­tiv­en Fol­gen der Chemother­a­pie.

Kreb­spa­tien­ten mit einem steigen­den Mela­tonin­spiegel nach ein­er Chemother­a­pie leben länger

Dr.Paolo Lis­soni gelang es in ein­er Studie, einen inter­es­san­ter Zusam­men­hang zwis­chen steigen­den Mela­tonin-Werten nach ein­er Chemother­a­pie und der Gene­sung der Patien­ten zu verdeut­lichen.

Bei ein­er Unter­suchung an 42 Kreb­spa­tien­ten  wurde deren Mela­tonin­spiegel vor und vier Wochen nach Beendi­gung der Chemother­a­pie unter­sucht. Von 16 Patien­ten, deren Mela­tonin­spiegel nach der Chemother­a­pie wieder gestiegen ist bilde­ten sich in 12 Fällen die Tumore zurück, bei den restlichen 4 ver­größerten sie sich immer­hin nicht.

Von 26 Kreb­spa­tien­ten, deren Mela­ton­in­werte sich nicht wieder gefan­gen haben, zeigten lediglich 2 Patien­ten eine Besserung.

Laut Prof. Regel­son und Dr. Pier­paoli kön­nte der Mela­tonin­spiegel ein aus­sage­fähiger Wert sein, um Patien­ten eine Prog­nose zu stellen.

Heilpilz „Reishi“ stärkt das Immun­sys­tem während der Chemo- und Strahlen­ther­a­pie

Beson­ders während ein­er Chemother­a­pie oder aber Strahlen­ther­a­pie wird das Immun­sys­tem stark unter­drückt. In Stu­di­en kon­nte Reishi hier erfol­gre­ich ent­ge­gen­wirken und das Immun­sys­tem stärken:

Gao Y, Tang W, Dai X, Gao H, Chen G, Ye J, Chan E, Koh HL, Li X, Zhou S: Effects of water-sol­u­ble Gan­o­der­ma lucidum  poly­sac­cha­rides on the immune func­tions of patients with advanced lung can­cer. J Med Food. 2005 Summer;8(2):159–68

Lenti­nan (Reishi) kon­nte in ein­er anderen Unter­suchung in Verbindung mit Chemother­a­pie die Über­leben­srate von Patien­ten mit Magenkrebs um 19,5% steigern:

Chang et al. 1993, S.264

Heilpilz „Cori­o­lus“ ver­längert die Über­leben­schance von Kreb­spa­tien­ten

Bei Patien­ten, die an Brustkrebs, Magenkrebs und kolorek­talem Krebs lei­den und mit Chemother­a­pie zusam­men mit Cori­o­lus behan­delt wor­den sind, stieg die Über­leben­squote sig­nifikant an gegenüber den­jeni­gen Patien­ten, die lediglich Chemother­a­pie erhal­ten haben.

Heilpilz Cori­o­lus  mildert die Neben­wirkun­gen der Chemother­a­pie und Strahlen­ther­a­pie

In Stu­di­en kon­nte der Cori­o­lus die Schädi­gung der Strahlen­ther­a­pie am gesun­den Gewebe min­dern und die gefürchteten Neben­wirkun­gen der Chemother­a­pie abmildern.

Propo­lis ver­stärkt die Wirkung von Chemother­a­pie und lin­dert die Neben­wirkun­gen

Propo­lis ist ein Bienen­harz, das seit Urzeit­en inner­halb der Naturheilkunde Anwen­dung find­et. Es gibt einige Unter­suchun­gen, die besagen, dass die Kom­bi­na­tion von Chemother­a­peu­ti­ka (mit Aus­nahme von Bleomycin) mit Propo­lis die Wirkung der Chemother­a­peu­ti­ka ver­stärkt und die Neben­wirkung schmälert. Hier kann u.a. das Propo­lis vor der von der Chemother­a­pie verur­sacht­en Herz­muskelschwäche schützen. 

Co-enzym Q10 schützt vor Neben­wirkun­gen von Chemother­a­pie

Die vielver­sprechen­den Stu­di­en, die die Effek­tiv­ität von Co-Enzym Q10 unter­mauern, sprechen angesichts der Tat­sache, dass Q10 selb­st bei hohen Dosen in unzäh­li­gen Stu­di­en  kein­er­lei Neben­wirkung aufgezeigt hat, deut­lich für die Sup­ple­men­tierung von Q10 bei ein­er Kreb­serkrankung.

Wird man mit Chemother­a­pie behan­delt, gesellt sich hierzu noch eine weit­ere pos­i­tive Eigen­schaft des Coen­zym Q10, näm­lich der Schutz vor den Neben­wirkun­gen der Chemother­a­pie.

Wie Iarus­si et al. in sein­er Studie an 20 Kindern mit Non-Hodgkin-Lym­phom und lym­phoblastis­ch­er Leukämie ein­drucksvoll unter Beweis stellen kon­nte, blieb die Q10-Gruppe (10 Kinder, denen 240mg Ubichi­non Q10 verabre­icht wurde) von den kar­diotox­is­chen Neben­wirkun­gen des Chemother­a­peu­tikums Antra­cy­clin ver­schont. 

Im Tierver­such (Rat­ten), kon­nte Valls et al. einen schützen­den Effekt des Co-Enzym Q10 vor den typ­is­chen Schä­den des Zyto­sta­tikums Adri­amycin nach­weisen, den er auf das Abfan­gen freier Radikale in der Mem­bran der Mito­chon­drien durch Q10 zurück­führt.

Alpha-Lipon­säure –  Run­dum­schutz während der Chemother­a­pie

Alpha-Lipon­säure schützt vor den Gift­stof­fen und freien Radikalen, die während der Chemother­a­pie oder aber Bestrahlung anfall­en und auch der häu­fig auftre­tenden Polyneu­ropathie während der Chemother­a­pie kann vorge­beugt wer­den (Chemo-Pro­tek­tor!) 

 

Soll­ten Sie diesen Beitrag als hil­fre­ich emp­fun­den haben und Sie sich für alter­na­tive Kreb­s­ther­a­pi­en, sowie die Details zum The­ma „Chemo-Sen­si­bil­isier­er“ und „Chemo-Pro­tek­toren“  inter­essieren, empfehlen wir Ihnen Kapi­tel 19 im unten abge­bilde­ten Buch:

MEDIZINSKANDAL KREBS – der brisante Leit­faden zu Ihrer Kreb­sheilung“

 

Medizinskandal Krebs